Christian Johannes Jenny — Tenor
Vorhang auf
Die Echtzeit, die fordert. Eine Chance zu überzeugen, sich selber dabei zu vergessen, um jemand anderen zu finden. Für den Augenblick, den die Zeit vorgibt. Das Set. Der Ort wo Realität und Fiktion verschmelzen. Was ist Wahrheit, was ist Schwindel? Die Möglichkeit das Erfundene als Wirklichkeit gelten zu lassen ohne Lügen zu erzählen.
Don Giovanni
Junge Frauen entehren, Väter erstechen, in die Hölle fahren, neue Frauen entehren, andere Väter erstechen, wieder in die Hölle fahren, noch mehr Frauen…
April / Mai: Sophiensaele Berlin
Januar 2009: Theaterhaus Gessnerallee, Zürich
Zauberflöte, W.A. Mozart, Neues Theater Brandenburg, 2006
‚Dies Bildnis ist bezaubernd schön’ – eine Arie, die jedem Tenor alles abverlangt, immer und immer wieder. Jenny ist als einer der ‚drei Knaben’ am Zürcher Opernhaus im Jahre 1989, dem heiligen Wesen von Mozarts Zauberflöte verfallen. Mit der Rolle des Prinzen „Tamino“ verwirklicht sich Christian Jott Jenny einen Traum und holt sich mit den Aufführungen in Brandenburg zugleich sein Operndiplom.
Download: Tagblatt Zürich
Faust, München - 2007 Regie: Tobias Bühlmann
Così fan tutte, Mozart, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, 2005 / 2006
‚Così fan tutte / So machen’s alle’ – Frauen? In der Fassung von Robert Lehmeier und Jens-Karsten Stoll, steht keine einzige Frau auf der Bühne. Ein Sakrileg? Ein ungeniertes Spiel mit Mozarts Versuchsanordnung, die als schwule Geschichte jenseits der traditionellen Geschlechter- Stereotypien erzählt wird. Mozart andersrum. Christian Jott Jenny als Dorabella in einer der Hauptrollen.
Download: NZZ_Cosifantutte_1205.pdf
Friendly Fire, Oper und Amerikanisches Trauma mit Musik von Klaus Arp, Regie: Robert Lehmeier, Neuköllner Oper zu Berlin, 2004
Eine moderne Oper über den Irrtum, als Held aus dem Irak-Krieg zurückzukehren. Christian Jott Jenny in der Hauptrolle des Soldaten Thommy. Eine fordernde Rolle, die tief berührt: Die vielen Noten der genialen Musik von Klaus Arp einzustudieren ist das eine. Das andere ist das Erfühlen des Seelenzustandes eines 22 jährigen US Soldaten, der vom Krieg zurück kehrt und als sogenannter Held gefeiert werden sollte...
Download: friendlyFire_0904.pdf
Das Comeback der Geschwister Schmid, Arthur Beul, Casino Theater Winterthur, 2003, mit Christine Lather, Jean Hoffmann u.a.
Die unsterblichen Melodien aus den 40igern von Arthur Beul, wer kennt sie nicht? ‚Stägeli uf, Stägeli ab’ oder ‚Nach em Räge schynt d’Sunne’. Diese Schlager und Lumpenliedli machten die drei Schmid-Geschwister weltberühmt. Zu Stars wurden Sie mit dem Film ‚S’Margritli und d Soldate’. In den 60iger Jahren reisten sie quasi als erste Teeny-Group in die USA, wo sie u. a. mit Duke Ellington, Frank Sinatra und Teddy Stauffer glamouröse Erfolge feierten. Die Produktion ‚Das Comeback der Geschwister Schmid’ zeigt die drei Geschwister mit all ihren gefeierten Hits, ihre Musikalität, aber auch ihre schwierige Zeit in den späten 60igern, während denen das allgemeine Musikempfinden langsam in Richtung Gitarren-Dreiklang-Sound entschwindet. Christian Jott Jenny in der Hauptrolle als Willy Schmid.
Download: TagesAnzeiger_Geschwister.pdf
Deus ex Machina, Gesamtkunstwerk in Eigenproduktion, Zürich 1999 / 2000
Das revolutionäre Musik-Theater Gesamtkunstwerk aus dem letzten Jahrtausend ‚Deus ex Machina’ nach der Idee und unter der Gesamtleitung von Christian Jott Jenny mit Musik von Daniel Schnyder. Das apokalyptische Musiktheater sorgt für Begeisterung über die Landesgrenzen hinaus. An diesem „Wunder von Witikon“ haben u.A. mitgewirkt: George Gruntz, Daniel Schnyder, Solisten der Berliner Philharmoniker, Jürg Grau, Peter Zeindler u.v.m.
Download: DeusexMachina_0599.pdf
Westside Story, Leonard ‚Lenny’ Bernstein, 2001
Das weltberühmte Musical ins Jahr 2000 verlegt – mit der grössten Achtung vor der Urversion. 1. Akt, die bekannte ‚Balcony Scene’ – Tonight! – In den Hauptrollen Christian Jott Jenny als ‚Tony’ zusammen mit Jenifer Rudin als ‚Maria’. 22 Aufführungen
Download: Westside Story.pdf
Street Scene, Kurt Weill, Zürich 2000
Kurt Weills Meisterwerk ‚Street Scene’ – wird leider viel zu selten in Szene gesetzt. Eine neben Gerschwin´s ‚Porgy & Bess’ die bemerkenswerteste Mischung zwischen grosser Oper und Musical. In Zürich auf der Bühne, hier, 1. Akt Christian Jott Jenny als ‚Harry Easter’ mit Kathleen Polgar als ‚Rose’.
Lüthi & Blanc, Schweizer Fernsehproduktion, 2002-2005
Natürlich hat auch Christian Jott Jenny die Möglichkeit nicht ausgelassen, den Schweizer Staats-Klischees, nämlich der süssen Schokolade, alle Ehre zu erweisen: Lüthi & Blanc, die Helvetische Antwort auf Goethes Faust. Oder so ähnlich
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